Der Name ist Programm
Meta, wie der Facebook-Konzern ab sofort heißt, will das Metaversum wesentlich mitgestalten. Unter dem Meta-Dach gehören neben Facebook und Instagram auch die Chat-Apps Whatsapp und Messenger zum Unternehmen. Da künftige Nutzer Spezialbrillen brauchen, um in die virtuelle Welt zu gelangen, hat Facebook-Gründer Zuckerberg mit Oculus bereits vor Jahren einen wichtigen Baustein zugekauft. Vergangene Woche hatte das Unternehmen Zahlen für das dritte Quartal gemeldet, die, trotz einer deutlichen Umsatzsteigerung, die Erwartungen der Analysten nicht erfüllten. Hinzu kommen Vorwürfe, der Konzern wisse über schädliche Inhalte auf seinen Plattformen Bescheid, unternehme aber nichts dagegen. Die Aktie korrigierte zuletzt, aber die Imageaufbesserung mit dem neuen Namen sorgte für eine kleine Erholung.
Immer neue Bestmarken setzt indes die Aktie von Nvidia. Die Erklärung ist einfach: Die Produkte des Entwicklers von Grafikprozessoren und Chipsätzen für Computer, Server und Spielekonsolen sind leistungsstark. Metaverse-Systeme benötigen viele und vor allem sehr leistungsstarke Verarbeitungschips. Zudem punkten die Kalifornier mit der Open-Source-Plattform Omniverse, die das Metaversum für konkrete Anwendungen in verschiedenen Bereichen nutzbar macht.